Lateinamerika
- zwischen Demokratie und autoritären Gegenbewegungen
Freitag, 23. April 2010, 20.00 Uhr
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Dass es in
Lateinamerika in den letzten Jahren zu auffallenden Veränderungen
gekommen ist, die sich seit etwa zehn Jahren auch in guten
Wahlergebnissen für linksgerichtete Kräfte niederschlagen, ist
bekannt. Allerdings kommt es seit einigen Jahren wieder zu
effektiven Gegenbewegungen rechter Parteien und Gruppen, die
konservative Interessen vertreten, und welche sich – ebenfalls
zeitlich verzögert – nun auch in Wahlergebnissen
niederschlagen. Wie der Putsch in Honduras zeigte, geht die
Rechte dabei zur Not vor wie in Chile 1973. Aber Chile 2010
zeigt, dass es nun auch anderes gehen kann. Ist der Linkstrend
gestoppt? Wie agiert die Rechte? |
Ort: Malecón – Der Cuba-Laden in der Mittelbadgasse 3 (Nähe Rathaus)
Eintritt: frei
Tag der ArbeiterInnen
Samstag, 1. Mai, 10.00-15.00 Uhr
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Mit einem Infostand vor dem Rathaus in Heidelberg reihen wir uns solidarisch in die Aktionen der Gewerkschaften ein. Hier könnt ihr von 10:00 -15:00 Uhr euch über Kuba informieren und mit uns diskutieren. Neben vielen Büchern bieten wir eine Tombola mit tollen Preisen. Vorbeischauen lohnt sich! |
Rathausplatz Heidelberg
Cine Cubano auf großer Leinwand: Música Cubana
Dienstag, 27. April 2010, 20.00 Uhr
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Nach „Buena Vista Social Club” präsentiert Wim Wenders hier die Musik Kubas von heute. Der 87jährige Pio Leiva, eine Musiklegende aus „Buena Vista Social Club“, führt den Zuschauer zu einer neuen Musikgeneration – mit kubanischem Rap und moderner Salsa. Der Film begleitet junge Musiker bei den Proben und Aufnahmen zahlreicher klassischer Titel der kubanischen Musik, der Suche nach neuen Liedern und ihrem eigenen Stil. Gleichzeitig ist der Film eine Reise in das Leben der jungen Künstler, die eine ungeheure Kraft aus ihrer Musik schöpfen. „Música cubana“ ist mehr als nur ein weiterer Musikfilm. Mehr karibisches Lebensgefühl geht nicht!“ |
Ort: Malecón – Der Cuba-Laden in der Mittelbadgasse 3 (Nähe Rathaus)
Eintritt frei
SAMSTAG, 8. MAI 2010, 21.30 UHR (EINLASS: 20.30 UHR)
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Die siebenköpfige Combo aus Heidelberg hat bisher noch jeden Trauerklops durch Herzblut, Schweiß und Tränen mit irrer, mitreißender Musik aus seinem Schneckenhaus herausgeschmust. Poliert eure Tangoschlappen und schraubt die Tanzbeine an für bananenstaatlich geprüftes Ska-Gemüse aus dem Vorgarten der Revolution. Liebe und Gewalt - einfühlsam mit Wucht serviert. Nach der Live-Musik wird weitergefeiert bis der Morgen graut, mit den DJ’s vom Villa Zapata Team: Rock, Ska, Reggae, Balkan Beats..... Begleitet wird die Veranstaltung von einem Info-Tisch mit Literatur zu Cuba und Lateinamerika. Zu essen gibt es lateinamerikanische Spezialitäten. Auch diesmal bieten wir eine große Tombola mit original cubanischen Preisen. |
Die
Beziehungen zwischen Cuba und den USA am Fall der fünf cubanischen
Gefangenen in den USA („Cuban Five“)
Dienstag,
18. Mai, 20.00 Uhr
In Kooperation mit der Gruppe „Freiheit für Mumia Abu-Jamal“
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Referenten: Eduardo
Lazo Pérez (Erster Sekretär für Solidarität, Botschaft der
Republik Kuba Berlin); Michael Schiffmann (Gruppe „Freiheit für
„Mumia Abu-Jamal“) 1998 wurden in den USA fünf Cubaner in Isolationshaft genommenen, die helfen wollten, Terrorakte der rechtsextremen Exilkubaner gegen Cuba zu verhindern. Weil sie die cubanischen Behörden über geplante Terroranschläge informierten (seit 1999 hatte Cuba fast 3.500 Tote und über 2.000 Invalide aufgrund der von Miami aus geplanten Terroranschläge zu beklagen), wurden die „Cuba Five“ wegen Verschwörung zur Spionage und zum Mord verurteilt. Gegen die z. T. mehrfach lebenslänglichen Haftstrafen wenden sich bislang vergeblich Proteste u.a. von Nobelpreisträgern, Mitgliedern des Europäischen Parlaments und anderen Parlamenten aus aller Welt. Eduardo Lazo Pérez spricht als Vertreter der cubanischen Regierung über das durch Terrorakte belastete Verhältnis zwischen den USA und Cuba, die Außenpolitik der USA unter Obama und über das Schicksal der „Miami 5“. Ein ebenso skandalöser Fall ist der Fall Mumia Abu-Jamals, der unschuldig in der Todeszelle sitzt, weil er sich als mutiger Journalist immer für die Rechte der Unterdrückten eingesetzt hat. 1982 wegen angeblichen Polizistenmordes zum Tod verurteilt, hat Mumia mittlerweile fast alle rechtlichen Widerspruchsmöglichkeiten erschöpft und wird vermutlich bald hingerichtet, wenn es der weltweiten Solidaritätsbewegung für ihn und gegen die Todesstrafe nicht gelingt, das zu verhindern. Michael Schiffmann, Verfasser des Buchs "Wettlauf gegen den Tod. Mumia Abu-Jamal: ein schwarzer Revolutionär im weißen Amerika", Promedia 2006, und Dozent für Linguistik und Kulturwissenschaften am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg, erläutert die Einzelheiten zum Fall Mumia Abu-Jamal. |
Ort: Klub K (Karlstorbahnhof)
Referenten:
Eduardo Lazo Pérez (Erster Sekretär für Solidarität, Botschaft der Republik Kuba Berlin);
Michael Schiffmann (Gruppe „Freiheit für „Mumia Abu-Jamal“)
Eintritt: € 3,-; Ermäßigt: € 2,-